Spielberichte E-Jugend

Ehemalige E1 wahrt in Sindorf Chancen auf D-Sonderliga-Qualifikation.

17.06.2012 15:51

Es war das erste Mal. Im Freien. Bei Regen. Ein Auf und Ab. Zu elft. Körper und Geist verschmolzen zu einer Einheit. Und es hätte fast ein wunderbares Ende für die E1 der letzten Saison gegeben.

Völlig klar, dass es sich bei der geschilderten Szene um das erste von zwei Qualifikationsspielen der ehemaligen E1 zur Sonderliga der D-Junioren handelt (ab der kommenden Saison spielen die E1-Jungs als D2-Team). Denn statt in der gewohnten Formation zu siebt spielte man am Samstag, den 16. Juni, zum ersten Mal in einem elfköpfigen Team auf großem Feld. Möglich war dies, weil das Ex-E1-Team um fünf Spieler der D-Jugend vom älteren Jahrgang 2000 ergänzt wurde – ganz bewusst an vorderster Stelle dafür ein dickes „Danke Schön“.

Zum Spielverlauf: Wie bei den Duellen zwischen Sindorf und Rheinsüd gewohnt, trafen zwei ebenbürtige Mannschaften aufeinander. Erfreulicherweise konnte das Rheinsüd-Team nach rund zehn Minuten als Erster die gegnerische Abwehr knacken: Steilpass aus dem Mittelfeld auf Moritz Schmitz – der ging ab wie die gleichnamige Katze und war nur noch mit einem klaren Foul von hinten im Strafraum zu stoppen. Entschlossener Pfiff – Elfmeter. Rheinsüd verwandelte sicher und alles sah nach einem Tag mit vielen Glückshormonen aus. By the way: Sportlich fair verzichtete Trainer Andreas Boenig darauf, die nach den DFB-Regeln mit der Elfmeterentscheidung zwingend verbundene rote Karte für den Sindorfer Abwehrrecken zu fordern. Lobend seien an dieser Stelle auch die Fans von Sindorf und Rheinsüd erwähnt, die ihre Mannschaften zwar leidenschaftlich anfeuerten, dies aber wesentlich zivilisierter machten als einige Wochen zuvor. Sportsgeist und Fairness hatten erfreulicherweise auch neben dem Spielfeld Platz gefunden.

Zurück auf den Rasen: Nach dem sich beide Mannschaften über lange Strecken egalisierten, stand der junge Unparteiische fünf Minuten vor Schluss wieder im Mittelpunkt des Geschehens. Beim Erwarten eines Eckballs hatte er einen Sindorfer- und einen Rheinsüd-Spieler gesehen, die sich Zitat „gegenseitig am Trikot zogen“. Zur Verwunderung aller Anwesenden gab er dafür wiederum einen Elfmeter, dieses Mal für Sindorf. Es gehört zum Sport, dass Spieler Fehler machen – dies sei deshalb auch dem Schiedsrichter zugestanden. Leider behielt auch der Sindorfer Elfmeterschütze die Nerven und glich zum 1 : 1 Endspielstand aus.

Damit wird die Entscheidung um den Aufstieg am kommenden Dienstag, ab 18 Uhr auf dem Sportplatz in Rodenkirchen fallen. Die Ausgangslage: Gegen die jahrgangsälteren und spielstarken Gegner aus Brauweiler ist man auch mit einer Niederlage aufgestiegen – vorausgesetzt sie fällt nicht höher als mit zwei Toren Unterschied aus. Bleibt zu wünschen, dass viele Fans das Spiel besuchen und unsere Rheinsüd-Jungs als „zwölften Mann“ lautstark unterstützen. Dann dürfte es berechtigte Chancen auf eine erfolgreiche Quali und das Erreichen der Sonderliga geben.

-IB-

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