Spielberichte D-Jugend

D2 scheitert an katastrophaler Chancenauswertung gegen Gruhlwerk

07.04.2011 11:37

Manchmal ist es schon hart mit der Chronistenpflicht, wenn man hinterher ein solches Spiel noch einmal Revue passieren lassen muss. Denn offenkundig ist für die D2 in dieser Saison nur eins: Konstanz Fehlanzeige!

Und so musste man sich am Dienstag im Nachholspiel gegen Gruhlwerk mit einer 1:2 Niederlage geschlagen geben und den Gegner auch noch in der Tabelle an sich vorbeiziehen lassen. Das ist umso bitterer, weil die Mannschaft im Gegensatz zu den letzten beiden gewonnenen Spielen eigentlich spielerisch und kämpferisch völlig überzeugte, allein sie traf das Tor nicht.

Von Beginn an nahm der Gastgeber das Spiel in die Hand, ließ die jahrgangsältere Mannschaft erst gar nicht ins Spiel kommen, sondern eroberte sich immer schnell den Ball, ließ ihn durch die eigenen Reihen laufen und erspielte sich Torchancen. Aber hier war man einfach viel zu fahrlässig. Kam Rheinsüd bei den ersten Versuchen einfach nur einen Schritt zu spät, verschoss man anschließend reihenweise allein vor dem Torwart stehend, indem man entweder völlig überhastet blind draufdrosch oder es mit Kunstschüssen versuchte. Dennoch war die D2 so überlegen, dass man von außen den Eindruck hatte, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis der Führungstreffer gelänge. Aber wie das ja nun einmal im Fußball häufig so ist. Einer der wenigen Vorstöße der Gäste gegen Ende der 1. Halbzeit erbrachte eine Ecke und die führte prompt zum Gegentor. Danach war der Faden bis zur Pause erst einmal gerissen.

Doch in Halbzeit 2 knüpfte das Team zunächst an die Leistung zu Beginn an, hatte wiederum Chancen, die erneut ungenutzt blieben und kassierte nach einer Unaufmerksamkeit den zweiten Gegentreffer.

Zugute halten muss man Rheinsüd, dass sie auch danach nie aufsteckten, das überlegene Team blieben und weitere hundertprozentige Chancen erspielten, aber nun verhinderten neben den Fehlschüssen auch noch das Abseits und die Latte einen Treffer. Erst eine Minute vor Schluss gelang endlich ein Tor, bezeichnenderweise eher aus einem Gewühl im Strafraum heraus denn nach einer wirklichen Chance. Die restliche Spielzeit reichte nicht mehr, um daraus eine wirkliche Wende des Spiels bzw. der Chancenauswertung zu machen.

(Ch. Heimbach, Betreuer D2)

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