Spielberichte C-Jugend

C3 – Zwischenfazit im Oktober 2014

31.10.2014 09:49

So also fühlen sich Bayern-Fans. Unsere Jungs von der C3 stehen nach 5 Spielen in der Staffel 15 mit 15 Punkten und 31:1 Toren da. Nicht schlecht! Aber hätte es das 1 Gegentor wirklich gebraucht…?

Natürlich darf man nicht vergessen, dass wir in dieser Saison „die Großen“ sind. Mit einer eingespielten 2000er-Mannschaft treffen wir auf Gegner, die mit den 2001er-Spielern schon körperliche Nachteile haben. Nachdem wir in der letzten Saison mit dem jüngeren Jahrgang nur knapp gescheitert sind, ist die Quali dieses Mal Pflicht. Dass das Team dieser Aufgabe gewachsen scheint, dafür sprechen die bisherigen Ergebnisse. Neu-Coach Mustafa Orhan trifft offenbar den richtigen Ton! Was bisher auf- und gefällt:

•    Psyche: Die gesamte Mannschaft wirkt ehrgeizig, stabil und selbstbewusster als in den Jahren zuvor. Im Team scheint es einen positiven, sportlichen Konkurrenzkampf zu geben. Die vielen C3-Torschützen sind ein deutliches Signal.

•    Kader: im großen Kader kann sich niemand ausruhen. Gleichzeitig sind wir in der Lage, Ausfälle zu kompensieren und gehen in die Spiele jeweils mit dem vollen Wechselkontingent.

•    Defensive: Das Team wirkt defensiv deutlich stabiler. Ich bin schon gespannt darauf, die neu formierte 4er-Kette um Kapitän Moritz und das neue defensive Mittelfeld mit Julius und Mathis gegen stärkere und offensivere Gegner zu sehen.

•    Taktik: im 4-2-3-1 spielt die Mannschaft jetzt schon lange. Es ist aber interessant zu sehen, wie mittlerweile innerhalb des Systems verschoben werden kann - und wie das von den Spielern als Herausforderung begriffen und spielerisch umgesetzt wird. Auch werden schon einmal Systemänderungen ausprobiert, wie beim Start-4-1-4-1 gegen Viktoria Gruhlwerk.

•    Kondition: lang lebe das Lauftraining! O-Ton Trainer Viktoria Gruhlwerk 3 in der Halbzeitansprache: „Die laufen!“ Bisher stimmt auch der läuferische Einsatz gegen sich überwiegend in der eigenen Hälfte einigelnde Gegner.

Das eingangs erwähnte Bayern-Feeling unter Mustafa „Guardiola“ Orhan: nur eine einzige Mannschaft der Staffel spielt mit (Badorf-daseineGegentor-Pingsdorf) – der Rest versucht, die Niederlage möglichst im Rahmen zu halten. Ähnlich wie die Halbzeitansprache bei Viktoria-Gruhlwerk hat wahrscheinlich auch Peter Stöger im Spiel gegen die Bayern geklungen. Die C3 hat in 4 von 5 Spielen in Handballmanier auf ein Tor gespielt. Das macht nicht immer Spaß – auch nicht als Zuschauer. Aber es ist beeindruckend zu sehen, wie das Team auch diese Herausforderung annimmt und löst. Das macht Lust auf mehr – auf eine stärkere Staffel und wieder mitspielende Gegner. Weiter so, Mustafa und Uwe! Viel Erfolg für die Rückrunde! Und ich bin froh, dass ich kein Bayern-Fan bin.

Dirk Niedernhöfer

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