Spielberichte C-Jugend

C1 mit verkorkstem Start in Meisterrunde

19.02.2011 21:45

19.02.2001, FC Hennef 05 - FC Rheinsüd Köln 2010 U15 4:1 (0:0)

 
Nur 3 Tage nach dem entscheidenden Spiel der Vorrunde traten die 96er zum Auftakt der Meisterrunde an. Leider musste man, wie schon in den letzten zwei Spielen erneut ersatzgeschwächt antreten. Das erste Spiel der Frühjahrsrunde war dabei gleich die Begegnung mit einem der Staffelfavoriten, dem FC Hennef 05.
 
Dementsprechend galt es für das Team von Trainer de Torres sich sehr konzentriert zu präsentieren und vor allem auch zu beweisen, dass man nach den anstrengenden Spielen der letzten 10 Tage genug Kondition im Gepäck hatte, um sich in Hennef zu behaupten. Insbesondere in der ersten Spielhälfte präsentierten sich die 96er als gleichwertiger Gegner. Eine konzentrierte Leistung mit sehr gutem und einsatzstarkem Stellungsspiel zeigte, dass man völlig zu Recht in der Meisterrunde antreten darf. In den ersten 10 Minuten konnte man dabei zwar noch keine Offensivakzente setzen, aber man verhinderte auch weitestgehend derartige Aktionen der in schwarz spielenden Gastgeber. Nach 8 Minuten musste man aber trotzdem tief durchatmen als einer der spielstärksten Hennefer allein vor dem Tor auftauchte. Doch der Heber von ihm ging knapp über das Tor. Nur wenige Minuten später hätte dann aber fast die Gäste den Führungstreffer erzielt, doch leider konnte der allein auf den Torhüter zu eilende Sürther den Ball nicht am Keeper vorbeischieben. In der 17. Spielminute zappelte der Ball zum ersten Mal an diesem Tag im Netz der Sürther. Doch der Treffer wurde nicht anerkannt, da der Stürmer den Ball aus den Händen des Keepers gespitzelt hatte. Nur eine Minute später wollten die Zuschauer des FC Rheinsüd jubeln, aber auch dieses Mal blieb der Torjubel im Hals stecken. Nach einem tollen Pass in die Tiefe wurde der Ball kontrolliert eingeschossen. Doch der Unparteiische hatte eine Abseitsposition erkannt. Ob es wirklich Abseits war, lässt sich leider nicht feststellen. Zumindest einige Zuschauer hatten Zweifel an der Entscheidung des Referee. Nach diesen aufregenden Minuten wurde es ruhiger. Mehr als 2 bis 3 Halbchancen ließen die Gäste nicht mehr zu und man ging mit einem torlosen Remis in die Kabinen. Die Rot-Schwarzen kehrten als erste auf den Platz zurück, was auf große Motivation und viel Selbstvertrauen schließen ließ. Doch leider konnte das Team dies nach dem Wiederanpfiff nicht im Spiel zeigen. Völlig unverständlich waren die plötzlichen Fehlpässe im Spielaufbau und die viel zu leichten Ballverluste im Mittelfeld. Selbst Pässe auf kurze Distanz brachte man auf dem Kunstrasen nicht an den eigenen Mitspieler. So machte man natürlich den Gegner stark, der dies nach 10 Minuten eiskalt bestrafte. Aus halbrechter Position wurde der Ball vom auffälligsten Spieler der Platzherren aus 16 Metern Entfernung ins lange Eck geschlenzt. 5 Minuten später fiel dann erneut von der rechten Angriffseite die Vorentscheidung. Aus spitzem Winkel wurde der Keeper der Gäste getunnelt. Der Rettungsversuch des Verteidigers auf der Linie blieb leider erfolglos. Danach merkte man dem Team die Verunsicherung noch mehr an. Zu allem Überfluss kassierte man 10 Minuten später sogar noch ein Traumtor. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung zog ein Spieler der Gastgeber aus 30 Metern Torentfernung ab und ließ das Leder oben im Gehäuse der Sürther einschlagen. Doch wer glaubte, dass die Sürther nun endgültig aufgeben und sich darauf beschränken würden, weitere Gegentore zu verhindern, sah sich getäuscht. Nur 3 Minuten nach der Entscheidung konnte der Torhüter der Gastgeber einen Kopfball des FC Rheinsüd mit Mühe und Not um den Pfosten lenken. Ein Aufbäumen schien durch das Team zu gehen. Aber fast im Gegenzug nahm sich die Mannschaft endgültig aus dem Spiel. Ein überflüssiger Weise verursachter Strafstoß führte zum 4:0 für Hennef. Die letzten 5 Minuten gehörten dann aber komplett den Gästen. Gleich mehrere gute Aktionen führten fast im Minutentakt zu guten Torchancen. Doch leider konnte man erst gegen Ende der Nachspielzeit den Ehrentreffer markieren.
 
Eine deutliche Niederlage zum Auftakt der Frühjahrsrunde, bei der das Team der 96er aber eher die positiven Eindrücke aus der ersten Halbzeit und den letzten 10 Minuten der Begegnung verinnerlichen sollte und daraus das Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben tanken sollte.
 
Steffen Bolzmann

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